Lübeck: Mustel, Paris, Bj. 1928

Schon Ende November 2024 kam ein "dicker Brocken" zur Instandsetzung.

Es handelte sich um ein II-manualiges Mustel von 1928, das wieder in einen gut spielbaren Zustand versetzt werden sollte. Aktuell plagte das Instrument ein massiver Windverlust.

Das Instrument hatte schon viel durchgemacht, wie man an den beiden abgedeckten Registerbohrungen und an der unteren Klaviaturbacke erkennen konnte.

Die beiden Kniehebel der Doppelexpression waren leider nur noch Attrappen.

Es war einmal... Bei II-manualigen Instrumenten, lag die Teilung der Doppelexpression zwischen Ober- und Untermanual.

Vor vielen Jahren wurde die Balganlage unter Verwendung von Altteilen neu aufgebaut. Den Aufwand der Rekonstruktion der Doppelexpression, hatte man allerdings gescheut.

So auch die Rekonstruktion der beiden Prolongements, was die Abdeckungen an den beiden Klaviaturbacken des Untermanuals erklärt.

Das Gehäuse an sich war in gutem Zustand und wurde nur gründlich gereinigt.

Die Windkastendichtung, bestehend aus harter Dichtwulst und noch härterem Viledon, wurde mit viel Weißleim aufgeleimt und musste als erstes weichen.

Seitlicher Blick auf den Magazinbalg. Die Lederteile waren in wunderbarem Zustand, der Balg wurde ordentlich gemacht. Das für den Wiederaufbau verwendete Holz, war eher zweckmäßig.

Ebenfalls wunderbar, die Schöpfer.

Die Schöpfventile sahen eigentlich ganz gut aus, auch wenn die Kombination aus Leder und Filz die Ventile an einigen Stellen etwas rund werden ließ.

Leider waren es "einige Stellen" zuviel, denn eine Überprüfung ergab massiven Windverlust an den Ventilen.

Obwohl die Ventile quasi neuwertig aussahen, mussten alle abgenommen und ersetzt werde.

Mit den neuen Ventilen waren die Schöpfer wunderbar dicht, hier wird es keine Probleme mehr geben.

Dann kam der Balg zurück ins Gehäuse und die Trittmechaniken wurden wieder angehängt.

Die nächste Baustelle war das Registerbrett. Vermutlich durch zu trockene Lagerung, war der schwarze Schellack in den Registeröffnungen über weite Bereiche abgeplatzt und hatte sich im ganzen Instrument verteilt.

Die Auslassventile sollten eigentlich durch ihr Eigengewicht schließen, taten sie hier aber nicht (alle!).

Viele Zusatzfedern an den Registerventilen verrieten, dass es hier massivere Probleme gab.

Konstruktionsbedingt schwinden die Bereiche zwischen den Schlitzen (in Längsrichtung) weg, sodass die Ventile nicht mehr vollflächig aufliegen können. Daher musste behutsam abgerichtet werden.

Der lose Schellack in den Ventilschlitzen wurde mit grobem Schleifpapier abgelöst, dann konnte die Reinigung erfolgen.

Hier liegen die demontierten Registerventile, schon ohne Ringschrauben.

Mit einer feinen Messingbürste, Pinsel und Druckluft, konnte das Leder gereinigt und wieder "flauschig" gemacht werden.

Durch den direkten Kontakt mit dem Ventilleder, waren die Ringschrauben der Ventilfedern stark verrostet. Das kann dazu führen, dass die Ringschrauben irgendwann abbrechen oder keinen Halt mehr im Holz finden.

Nach dem Ultraschallbad und zwei Tagen in der Poliertrommel, sahen die Schrauben wieder etwas vernünftiger aus. Hier geht es übrigens nicht um Optik, sondern um Korrosionsschutz!

Die Auslassventile fielen ja nicht freiwillig zurück, wie dieses Exemplar hier eindrücklich beweist.

Also wurde jedes Ventil demontiert, die Achse gereinigt, die Laufbuchse etwas geweitet und alles wieder zusammengebaut.

Nach der Prozedur fielen alle Ventile wieder wie am ersten Tag.

Hier liegen sämtliche Einzelteile, gereinigt und bereit für den Wiedereinbau.

Der ging dann auch schon los. Leider hatte ich vergessen den Schellack der Ventilschlitze zu erneuern, daher mussten die ersten Registerventile wieder ausgebaut werden.

Aber irgendwann war alles wieder an Ort und Stelle und zumindest optisch machten die Ventile nun einen guten (dichten?) Eindruck, obwohl auf die Zusatzfedern verzichtet wurde.

Auch die Oberseite wurde mit Auslassventilen und Ventilfedern wieder komplettiert.

So sah die Anhängung der Ventilfedern ursprünglich aus.

Und so sah das jetzt aus. Ventil sauber, Schellack ergänzt und Korrosion beseitigt.

Die Auslassventile lassen den Druck in der Kanzelle schnell entweichen, wenn das Registerventil geschlossen wird/ist.

Bei offenem Registerventil sackt das Auslassventil ab und bedeckt den Auslasskanal (Loch unter der Ventilscheibe), kein Wind kann entweichen.

Nun fehlte noch die Dichtung zum Windkasten.

Es wurde eine neue Dichtwulst in passender stärke angefertigt. Im Bild sieht man den Lederstreifen mit fixiertem Filzkern. Erst im nächsten Arbeitsschritt wird eine Wulst daraus.

Vor lauter "Schaffen" hatte ich dann das Fotografieren vergessen. Hier ist die Wulst schon an Ort und Stelle. Da die Trennung vorne / hinten (I. Man / II. Man) an diesem Instrument aufgehoben ist, dient die Wulst am Mittelsteg nur noch zur Abstützung des Registerbrettes.

Die Mechanik war ja schon fertig, fehlte noch die Reparatur der Dichtung.

Einige Bereiche lagen nur lose auf dem Rahmen, ...

... andere Bereiche waren schlicht defekt.

Da die Dichtung größtenteils noch gut und weich war, wurden nur die beschädigten Bereiche ausgetauscht.

So weit, so gut!

Nun ging es an das Zerlegen des Werkes.

Zahlreiche Heuler und Versager trübten die "Freude" am Spiel.

Der Verschmutzungsgrad war enorm.

Hier sieht man die Ventilwippen des II. Manuals (li Bass-, re Diskantbereich). Im Diskant (ab f°) gab es mal ein Prolongement, Betonung liegt auf GAB.

Das war alles, was vom Prolongement des II. Man. übrig war, der Rest wurde gründlich entfernt. Auch das Bass-Prolongment (C - e°) des I. Manuals wurde entfernt.

Der Ausbau der Ventile brachte nichts Gutes an den Tag - Risse über Risse! Die Lade wurde schon einmal repariert, mit mäßigem Erfolg.

Fast ein Wunder, dass hier überhaupt noch etwas ging. Hier sieht man die sich lösende Ventiledecke im Bereich des 2. Spiels.

183 Ventile warteten nun darauf, gereinigt zu werden.

Um diese Lade richten zu können, mussten alle Zungen ausgebaut werden. Hier sieht man auch gut, dass alle Schiede zusätzlich mit Leder abgedichtet wurden.

Leider führte das Leder zu starker Korrosion an den Zungen und Eisenteilen.

Nach einem ausgedehnten Vormittag, war die Lade dann blank.

1050 Winzlingsschrauben, alle von Hand ausgedreht, hielten die 525 Zungen an ihrem Platz.

Im Bild sieht man es gut: vor (links) und nach der Reinigung (rechts).

Die übelst beklebten (ja, mit Kontaktkleber!) Schiede wurden von ihrem "Unrat" befreit.

Dann ging es mit der Behebung von Schäden an der Innenseite los. Hier sieht man z.B. einen gebrochenen Kanzellensteg.

Die Schrauben der hinteren Ventilfedern stachen mit ihrer Spitze leicht durch die Ventildecke. Da man es nicht besser wusste, kleisterte man hier alles mit Kitt zu. Folge - der Kanzellenschied saß nicht mehr richtig und konnte nicht abdichten.

Die Lade -mit ihren vielen Reparaturversuchen- spiegelt die Hilflosigkeit der früher hier handwerkenden wider.

Auch kleine Defekte, wie hier eine nicht komplette Lederdichtung an der Stirnseite eines Kanzellenschiedes, führen beim Harmonium oft zu einer massiven Beeinträchtigung.

Hier wurde gerade die fehlende Führungsleiste des ersten Schiedes ersetzt.

Zwei Schiede waren so rund, dass sie abgerichtet und ergänzt werden mussten, sonst hätte es mit der Dichtung nicht geklappt.

Die begradigten Schiede wurden eingepasst und wieder bündig gehobelt.

Beim diesem Instrument sind die Spiele des II. Manuals durchgehend, also ohne Trennung in Bass und Diskant.

Hier sieht man die erneuerte Führung des ersten Schiedes.

Dann ging es an das Ausgießen der schadhaften Kanzellenbereiche.

Dabei wird Leim in die betroffenen Kanzellen gegeben, welcher dann auch in die Schadstellen fließt. Anschließend werden Zwingen angesetzt und das Ganze zwei Tage zur Trocknung gestellt.

Zwischendurch wurde mit der Reinigung der Zungenschrauben begonnen (waren ja verrostet).

Nach dem Ultraschallbad und der Poliertrommel, sahen die Mini-Schrauben aus wie neu.

Als nächstes stand die Reinigung der Ventile auf dem Plan.

An 183 Ventilen wurde loser Staub abgepinselt, der Belag aufgebürstet und Holzteile abgewischt.

An der Lade kam nach zweitägiger Trocknung das jeweils nächste Spiel an die Reihe.

Auch die Reinigung der restlichen Metallteile schritt voran.

Nach fast zwei Wochen waren alle losen Partien verleimt. Im Bass waren alle 5 Spiele betroffen, im Diskant 4 von 8.

Beim letzten Reparaturversuch hatte man an der hochstehenden Ventildecke (links vom Schlitz) Material abgenommen. Da der Bereich nun wieder fest verleimt war, fehlte dieses, die Ventile hatten keine saubere Auflage mehr.

Daher musste der Bereich ausgefräst und aufgefüttert werden (Spiel 2 - 16').

Im Bild sieht man vorne die eingefräste Leiste des 16' und dahinter eine an den 4'- Ventilschlitzen.

Ein Riss zwischen Spiel 3 und 7 wurde auf die gleiche Weise verschlossen.

Nun mussten die Ventilschlitze wieder freigelegt werden. Zuerst wurde der Leim ausgebohrt, dann mit der Handfräse der Rest entfernt.

Im Bereich der aufgefütterten Risse, wurden die Ventilschlitze wieder "rekonstruiert".

Dann ging es an das Abrichten der Ventilfläche. Am Schluss war vom ausgefrästen Riß fast nichts mehr zu sehen.

Zur Erinnerung: In der tiefen Lage von Spiel 2, sah die Ventildecke urspünglich SO aus!

Nun war alles wieder topfeben, die Ventile konnten sauber aufliegen.

Nach dem Fräsen und Schleifen, war alles bereit für den Zungeneinbau.

Februar 2025: Da ich Besuch in der Werkstatt hatte, wurden auch schon die Klaviaturen gereinigt.

Erstes (hier) und zweites Manual (vorheriges Bild), unterschieden sich stark im Verschmutzungsgrad.

Der Allgemeinzustand war jedoch gut, nur wenige Filzteile müssen ersetzt werden.

Vor dem Einbau durchliefen nun auch die Zungen das Ultraschallbad.

Zwar wurden für jedes Spiel und jeden Bereich (Bass / Diskant) die Schrauben separat gesammelt, trotzdem mussten sie nun erst nach Größe sortiert werden.

Vor ein paar Wochen sahen die Zungen noch SO aus.

Der gleiche Bereich war nun kaum wiederzuerkennen.

Spiel für Spiel hielt wieder Einzug.

1050 Schräubchen auszudrehen ist eine Sache, diese wieder einzudrehen eine ganz andere Herausforderung.

Nach dem Schräubchenwahnsinn wurde die Percussion durchgesehen - keine besonderen Vorkommnisse.

Nun wurde die Lade wieder mit den Waagleisten und Eisenteilen bestückt ...

... und die Percussion wieder eingesetzt.

Als nächstes folgte das Einsetzen der Ventile.

Es bahnte sich der nächste Schräubchenwahnsinn an.

183 Schrauben an den Ventilfedern, dazu 122 Häckchen als Gangbegrenzung ...

... und 61 Schräubchen für die Percussionsfedern.

Dazu kamen 44 Schräubchen und ebensoviele Messingmuttern an der Prolongementvorrichtung der hinteren Ventile.

Diese Vorrichtung ist zwar ungenutzt (Prolongement wurde vor Jahren entfernt), trotzdem musste alles funktionstüchtig und fest sein, da hierüber auch die Tasten auf die Ventile drücken.

Zum Schluss wurden noch die Registerstecher eingesetzt. Der 6te von rechts ist noch etwas hoch, da die Expression einen neuen Stecher erhielt, dessen Länge aber noch unklar war.

Als nächstes wäre eigentlich die Überarbeitung der Registermechanik gekommen, ...

... aber div. Blasgräusche am Registerbrett durchquerten diesen Plan.

Nach längerem Suchen wurden die Schraubenlöcher der ehemaligen Zusatzfedern als Störquelle ermittelt und verschlossen.

Dann ging es an die Reinigung und Überarbeitung der Klaviaturrahmen (hier I. Manual).

Hier sieht man eine der sich lösenden Frontplatten an den Klaviaturbacken, welche buchstäblich nur noch am seidenen Faden hingen.

Nach der Politur der Tasten, konnten diese wieder eingesetzt werden.

Es folgte der Einbau des Klaviaturrahmens für Manual II. Im Vordergrund sieht man die festgesetzten Klappen des Metaphone (wurde früher stillgelegt, Mechanik fehlt).

Die Angriffspunkte des II. Manuals mussten kontrolliert werden, da hier vieles locker war.

Nun konnten die Tasten eingelegt werden.

Wie nicht anders zu erwarten, bildeten auch die Tasten des II. Manuals eine schwungvolle Berg- und Talfahrt und mussten entsprechend reguliert werden.

Aber nun kam die Registermechanik rein ... und gleich wieder raus, denn es musste erst das Grand Jeu eingestellt werden, damit nicht alles auf einmal losgeht.

Die kleinen Hebel im vorigen Bild, drücken auf die hier sichtbaren Wellenärmchen aus Eisen. Ihre Einstellung war eine Geduldsprobe (genug AN, aber auch genug AB).

Aber auch auf der Oberseite des Registerbrettes gab es noch "ein wenig" zu tun.

Und immer wieder Testdurchgänge. Mal sehen, ob es nächste Woche mit der Registermechanik klappen würde.

Die Justierungsarbeiten nahmen ihren Lauf und waren stellenweise zermürbend.

Da es immer wieder Auslassventile gab, welche im GJ Blasgeräusche verursachten, die nicht näher lokalisiert weden konnten, verschloss ich alle Bohrungen, um dann Kanzelle für Kanzelle überprüfen zu können.

Aber auch diese Geduldsprobe ging vorüber und nun arbeiteten "Grand Jeu" und "normale Registermechanik" perfekt zusammen.

Dank der massiven Rückenleiste am Fortekasten, war das ständige Auf- und Zuklappen des Werkes kein großes Problem.

Nun war es endlich soweit, die obere Registermechanik konnte zerlegt werden.

Hier sieht man den funktionslosen Balg des "Forte expressiv", welches ja nicht mehr vorhanden war. Er wurde als "Zeitzeuge" so belassen.

Das Gute an langen "Erprobungsphasen" ist, dass man auch auf gut versteckte Mängel aufmerksam wird. Hier waren es Risse an den Registerumlenkungen, die dafür sorgten, dass sich die Teile nicht richtig fest montieren ließen.

Dieses Mechanikteil des "Forte fixe" sah auch schon bessere Tage. Das ummantelnde Klebeband hatte sicher schon mehrere Jahrzehnte auf dem Buckel.

Weißleim, Kontaktkleber und Klebeband konnten am Ende dem Dampf nicht widerstehen. Neuanfertigung? - mal sehen.

Ich entschied mich doch für eine Neuanfertigung, die Leimflächen der Bruchteile waren zu schlecht und zu klein.

Zumindest die Lagerkapsel und die kleine Holzrolle konnte wieder verwendet werden.

Die Risse im Brett der Registerumlenkungen wurden ausgefräst und passende Inlays eingeleimt.

Nun konnten die Umlenkungen wieder fest verschraubt werden, nichts war mehr locker oder konnte scheppern.

Die Reparatur ist nur zwischen den Umlenkungen sichtbar.

Hier saß die neue Forte-Umlenkung schon an ihrem Platz.

Nach dem Auffrischen der Oberfläche, konnte nun die Montage folgen. Die tolle Flammung des Palisanderfurnieres war übrigens aufgemalt, das aber sehr kunstvoll!

Stück für Stück kamen die Registerzüge zurück.

Nach etwas Anpassarbeit, funktionierte auch die Bedienung der Forteklappen.

Deckel drauf und ein bisschen Spielen! mhmm - Mustel-Sound!

Doch die Freude währte nicht lange, schließlich fehlte ja noch die Stimmung.

Beim Stimmen des 1. Spieles wurde zeitgleich die Ansprache der Percussion optimiert.

Zungenreihe für Zungenreihe ging es nun so dahin.

Die Stimmung eines solchen Instrumentes bedeutet, ca. 240 mal aufklappen und 240 mal zuklappen.

Dazwischen werden mit feinsten Werkzeugen die teils kleinsten Zungen vorsichtig bearbeitet. Hier sieht man gerade die Vorbereitung zur Stimmung der Voix celeste 8'. Da hier immer 2 Zungen auf einem Ton erklingen, musste zur Bearbeitung der Stimmung jeweils eine stumm gemacht werden (hier der hohe Chor).

Nachdem der tiefe Chor gestimmt war, wurden die Fähnchen "umgesteckt" und die Bearbeitung der "hohen" Seite folgte. Zum Schluss wurden alle Zungen freigegeben und die Schwebungen auf Gleichmäßigkeit kontrolliert.

Bei der Aeolsharfe 8' sitzen die Zungen nicht gegenüber, sondern nebeneinander. Diese Zungen sind entsprechend kleiner und sensibler!

Aber dann war es geschafft. Mit der nun sauberen Stimmung entwickelte das Instrument eine wahrlich großartige Klangkraft. Auch im Grand Jeu ließ sich gut mit gezogener Expression spielen.

Juni 2025: An diesem Instrument war ich seit November 2024 tätig. Vermutlich durch falsche Lagerung, hatte das Mustel starke Schäden erlitten und war nahezu unspielbar. Nun war es wieder ein verlässlicher und klangschöner Begleiter für das tägliche Musizieren.

Mustel "No 3"

1928 wurde das Instrument eingentlich als vollwertiges Kunstharmonium mit zwei Manualen ausgeliefert. Über die Jahre wurden div. Einrichtungen entfernt, sodass es sich nun um ein "normales" Druckwindharmonium mit üppiger Disposition handelt.

Dispsition: (C - c'''', Teilung e/f (wo vorhanden))

0 Forte fixe, C Contre Basse 16', PP Basse Douce 8', B Basse 8', 2 Bordun 16', 1 Flute 8', 1P Flute Percussion 8', 6 Voix Celeste 8'

E Expression

3 Clairon 4', 4 Basson 8', 5 Musette 16', 7 Baryton 32', 8 Harpe Eolienne 8'

Hackenhebel: Grand Jeu

Stimmung: 442,3 Hz