aktueller Stand: 28.11.2025
---------- ----------Kotykiewicz, Wien, Bj.1916
Nach dem Abschluss der Reinigung, startete beim Koty der Einbau der Klaviaturen. Im Bild wird gerade die korrekte Tastenhöhe ermittelt.
Wobei "Justierung" hier nicht ganz zutrifft, denn eigentlich gibt es nichts zu justieren, da die Haken alle fest sind. Nur mit Geduld und "Know-how", konnten die Tasten zur Mitarbeit überredet werden.
Auf das I. Manual folgte der Klaviaturrahmen des II. Manuals, welcher hier die Schaltung der Manualkoppel in sich trägt.
Die Anhängungen der hinteren Ventile (II. Manual) mussten nun exakt auf die Tastenmitte ausgerichtet werden, sonst schließen sie nicht sauber.
Nachdem auch im II. Manual die Tastenhöhe eingestellt war, ging es an die Regulierung der Manualkoppel.
Wenig später folgte die Komplettierung der Registermechanik. Als erstes wurden die Umlenkhebel eingesetzt.
... dann der Rest der Mechanik eingesetzt und ein erstes, sehr erfreuliches Probespiel konnte erfolgen.
Was nichts daran änderte, dass die Mechanik gleich wieder weichen musste, denn natürliich gab es Einstellungen zu tätigen (hier der Federdruck).
Aber irgendwann lief alles einwandfrei. Zur Vervollständigung des Erfolgserlebnisses, wurde das Gehäuse komplettiert. Jetzt fehlt "nur" noch die Intonation, Stimmung, Stoff, Hocker, Fahrwerk ...
Auch das anschraubbare Fahrwerk nimmt Gestalt an. Zum Schutz des Instrumentes mussten Platten angefertigt werden, die der Form der Gehäuseseiten folgen.
Kotykiewicz, Wien, Bj.1901
Am heutigen Freitag wurden die Arbeiten am Koty von 1916 durch Arbeiten an einem Koty von 1901 unterbrochen.
Das Instrument soll neben kleineren Reparaturen und einer Grundreinigung, vor allem neue Schöpfbälge erhalten.
Zur Demontage kam ein Helfer aus der Heimatgemeinde des Instrumentes. Mit ihm zusammen ging die Arbeit flott "von der Hand".
Während sich mein Helfer um die Reinigung des Gehäuses kümmerte, widmete ich mich der Lade. Die Unterseite samt Zungen ist in einem perfekten Erhaltungszustand.
Die Oberseite war mäßig stark verschmutzt und wurde mit Pinsel und Staubsauger gereinigt (Bild vor der Reinigung).
Das Leder der Schöpfbälge war sehr brüchig. Ein leichter Fingerdruck genügte, um einen Riss zu erzeugen.
Im Gegensatz zu den Schöpfern, ist der Magazinbalg noch gut in Schuss, er kann belassen werden. Hier bin ich gerade beim Abtrennen der Schöpfer.






















