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aktueller Stand: 02.12.2022. Als ich mit dieser Webpräsenz begann, bekam ich ein Programm welches mir suggerierte, ich müsse mich nicht mit Quelltext ausenander setzen. Da sich aber mittlerweile die Strukturen der Webinhalte allgemein geändert haben (Container statt Tabellen), darf ich mich nun mit WYSIWYG, HTML5 und Stylesheets beschäftigen. Ohne Unterstützung durch Sohn Simon, hätte ich die heutige Aktualisierung nicht geschafft. Hier nun ein erster Versuch, viel Spaß beim Lesen.

John Holt, Liverpool, Bj. 1935

Beim Holt war es nun so weit, das Zusammenleimen der Stöcke begann. Im Bild sieht man die beiden seitlichen Stöcke (Bass-Pfeifen)

Nachdem der erste Versuch geglückt war, machte ich mich nun an die größeren Kammeraden.

Hier liegen die ersten beiden Schichten des Gedeckt-Stockes bereit.

Dieses Foto entstand beim Verleimen der letzten Schicht - Zwingen über Zwingen!

Auch hier hat alles wunderbar geklappt.

Hier sieht man nun endlich den Stockaufbau am fertigen Objekt. Ein Unterfurnier aus Eiche, 4 Mittellagen aus Elsbeere und das Oberfurnier wieder aus Eiche.

Nun konnten die fertig verleimten Stöcke schon mal grob zugerichtet werden, damit sie auf die Lade passten.

Und weil es so schön war, platzierte ich schon mal die ersten Raster und Pfeifen.

Im Diskant haben auch die Holzpfeifen Fußraster.

Nachdem die Stöcke ihre korrekten Maße hatten, ging es ans Kesseln der Fußlöcher.

Hier sieht man die Haltenasen der Holzpfeifen, wie sie "aus der Fräse" kamen.

Die Körperraster der Holzpfeifen wurden ebenfalls auf der CNC-Fräse gefertigt.

Die Raster haben bereits eingefräste Taschen, welche dann die Holnasen aufnehmen.

Traditionalisten werden sich nun mit Grausen abwenden, aber Taschenlochbohrungen sind hier eine ideale Befestigungsmöglichkeit.

Nur so können hier beidseitig des Rasters Pfeifen befestigt werden.

Pfeifen, Raster und Nasen sind so aufeinander abgestimmt, dass die Pfeife mit ihrem Eigengewicht im Fußloch steht (locker im Raster).

Und weil es so schön ist, hier nochmal auf der Windlade im Instrument.

Mustel Orgue-Celesta, Paris, Bj. 1902

Beim Mustel ging es mit dem Zuschnitt der Lederzwwickel weiter, nachdem am Balg alles soweit vorbereitet war.

In gewohnter Manier, kamen die Zwickel an ihren Platz. Dabei wird Schritt für Schritt vorgegangen.

Nach den drei Durchgängen "Flanken", "Innenecken" und "Außenecken", ware die Zwickel verschlossen.

Nachdem auch die Scharnierecken einen Lederüberzug erhalten hatten, wurde mit dem Papieren begonnen.

Dieses Spezialpapier hat eine Stoff-ähnliche Oberfläche, so wie das Original. Durch den Papierrücken lässt es sich jedoch gut verarbeiten.

Nun wurden die Schöpfventile erneuert. Der aufgeleimte Filz muss über Nacht gepresst werden, sonst "rollen" sich die Ventile.

Hier ist alles schon wieder an seinem Platz, der Balg wartet auf seinen Einbau.

Der Unterbau des Gehäuses wurde komplett leer geräumt und gereinigt. Vor dem Balgeinbau musste die Prolongement-Auslösung überarbeitet werden.

Dann war es schon soweit, die Balganlage konnte zurück ins Gehäuse geschoben werden.

Die demontierten Metallteile durchliefen die übliche Reinigungs-Prozedur.

Wenn beim Balgbau etwas schief lief, merkt man das nun an der Stellung der Pedale. Hier passt alles!

Nachdem die Tritte und Hebel alle angeschlossen waren, ist der Unterbau nun fertig.

So muss das aussehen! Zwar bin ich ein Fan von "Weiß-Blau", aber Grün mit Weiß ist auch sehr edel.

diverses

Unter CNC-Anwendern hält sich hartnäckig der Spruch, man solle seiner Frau ja nie erzählen, dass man mit der Fräse auch Weihnachtsschmuck herstellen kann.

Für den Schul-Weihnachtsbasar meiner Kinder konnte ich aber nicht widerstehen. Glas-Untersetzer aus Stockresten (Eiche und Elsbeere).