aktueller Stand: 16.01.2026

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Kotykiewicz, Wien, Bj.1916

Gleich nach dem Jahreswechsel ging es beim Kotykiewicz von 1916 in den Schlussspurt.

Noch gab es ein paar Spiele zu stimmen. Ganz hinten Basson/Hautbois, davor Baryton (vorne) und Aeolsharfe (im Hintergrund).

Nach dem Abschluss der Stimmung, wurde die Technik nocheinmal durchgesehen. Hier läuft gerade die Durchsicht der Perkussion.

Danach wurde die Regulierung der vorderen Ventile zur Perkussion überprüft ...

... und die Federstärken kontrolliert.

Nun wurden auch die blanken Holztritte gegen die Teppich-Exemplare ersetzt.

Das sieht doch gleich viel wertiger aus!

Vor dem Komplettieren, erhielt das Gehäuse eine "letzte Ölung". Hier ein letzter Blick von oben ins Innenleben.

Als letztes musste noch die Rückwand eingesetzt werden, dann war es tatsächlich soweit - fertig!

Am liebsten würde ich jetzt noch lange darauf spielen, aber der Abholtermin steht.

Wenn ich an die Ausgangslage zurückdenke, bin ich stolz auf das Erreichte.

Zusammen mit dem Hocker ergibt sich nun wieder ein stimmiges Bild. Alle Arbeiten, von Beginn bis Ende, können ab sofort unter "bisherige Projekte" 2024 und 2025 nachgelesen werden.

Alle Bereiche dieses Instrumentes mussten einer intensiven Überarbeitung unterzogen werden. Vom Gehäuse über den Balg und das Werk, bis hin zum Hocker. Nun, nach Abschluss der Arbeiten, sieht dieses strahlende Instrument einer klanvollen Zukunft entgegen.

Kotykiewicz, Wien, Mod. "16"

Am 18.01.1916 wurde das Instrument nach Prag ausgeliefert.

System: Druckwind, Klaviatur C - c'''', Teilung e'/f'.

Disposition I.M. B/D: S Sourdine pour I, 5 Voix celeste, 2 Bourdon, 1 Cor angalis, P Perkussion / P Perkussion, 1 Flute, 2 Clarinette, 5 Voix celeste

E Expression, Grand Jeu

Disposition II.M. B/D: F Forte, 8 Harpe Aeolienne, 6 Aeoline (16'), 4 Basson, 3 Clairon / 3 Fifre, 4 Hautbois, 6 Aeoline (16'), 7 Baryton, F Forte

Backenregister: Prolongement

Kniehebel: Ausl. Prol., Grand Jeu, Forte

Kotykiewicz, Wien, Bj.1901

Das Jahr begann ruhig, mit einer halben Arbeitswoche. Doch schon in der Folgewoche war ich wegen Notfällen kreuz und quer durch die Republik unterwegs.

Daher blieb für das Koty von 1901 kaum Zeit.

Nach der Neuorganisation der Werkstatt, wanderten zumindest die Einzelteile wieder ins Zentrum des Geschehens.

Die nun gut getrockneten Holzfalten der Schöpfbälge, konnten auch schon verputzt werden.

Als nächstes werden die Schöpferplatten saniert.