Beim Titz ging es mit der Percussion weiter. Hier liegt das kaputte
Teilesammelsurium der Schaltleisten.
Einiges musste gerichtet, anderes -wie die beiden Holzteile-
nachgefertigt werden.
Nach ein wenig Tüftelei waren die Schaltleisten dann an Ort und
Stelle.
Nun konnte der komplette Percussionsrahmen wieder mit der Lade
verbunden werden.
Somit war die Lade innen komplett, oben sah das noch ganz anders
aus..
Erste Baustelle: die fehlende Mechanik zur Schaltung des
Prolongements. Außer diesem Lagerkapselfragment und der Feder, glänzte
alles durch Abwesenheit.
Anhand von Fotos und einem gut sortierten Ersatzteillager, konnte die
Schaltung rekonstruiert werden.
Ventile und Registerdrücker hielten Einzug.
Die Stecher der Registermechanik hatten schon so manchen unsanften
Umgang erfahren und mussten gereinigt und ausgerichtet werden.
Nach dem Einbau der Stecher und der Montage der Grand-Jeu-Welle,
waren die Arbeiten hier erste einmal abgeschlossen.
Weiter ging es mit dem Klaviaturrahmen. Hier mussten die frisch
polierten Waag- und Führungsstifte wieder gesetzt werden.
An der Klaviatur selbst mussten ein paar kleinere Reparaturen
durchgeführt werden.
Hier warten defekte Bündchen auf die Reparatur.
Auch die Prolongement-Haken sahen nicht wirklich gut aus.
Alle Haken wurden neu beledert.
Die Gleitflächen wurden wieder graphitiert.
Derzeit läuft der (erste) Einbau der Klaviatur. Bis alles richtig
sitzt, müssen die Tasten sicher noch ein paarmal rein-und-raus.
L'Orgue-Pédalier Mustel, Paris, Bj.1923
Die beiden Manuale des Mustel-Pedalharmoniums musste ja für den
Versand vorbereitet werden, hier sieht man auch einen der Gründe.
Die Versandkisten wurden extra angefertig.
So verpackt, kann ich die Klaviaturen ruhigen Gewissens auf die Reise
schicken.
Aufgund des Gewichtes, wurde das II. Manual in einer eigenen Kiste
untergebracht.
Zwei Manuale, zwei Kisten. Ich bin froh, wenn alles wieder heil in
meiner Werkstatt ist.