aktueller Stand: 28.03.2026

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Trayser, Stuttgart, Bj.1868

Beim Trayser läuft noch die "Erprobungsphase" nach dem Tieferstimmen. Bislang hält es sich sehr gut.

Die neu angefertigten Rohlinge für die Registerschildchen waren nun gut durchgetrocknet und zur Weiterbearbeitung bereit.

Das Ergebnis sieht man hier. Vermutlich kann ich sie nächste Woche schon in die Registerzüge setzen.

J. Titz, Löwenberg, Bj.1906

Die angesetzten Fußleisten beim Titz waren nun bereit für die Oberflächenbehandlung.

Auch am restlichen Gehäuse war das Thema der Woche "Oberfläche". In diesem Bild sieht man gut die Pinselstriche des dünn aufgetragenen Lackes.

Mit dreierlei Schleifvlies wurde dieser Lack nun abgenommen, ohne das Holz dabei zu viel zu schleifen.

Die anschließende Behandlung mit Bimsmehl und Leinöl, liefert ein sehr schönes Ergebnis.

Natürlich mussten auch die Profile vom Lack befreit werden, also erst einmal schleifen, schleifen, schleifen ...

Die Front sieht schon wieder sehr edel aus!

An der Rückwand zeigte sich, dass das Instrument schon einmal einen massiven Schlag abbekommen hatte. Das obere Querfries war schon einmal augerissen, vermeimt und wieder ausgerissen, ...

... die Diskantwange regelrecht aufgebrochen.

Aber nach all den kleinen und größeren Reparaturen, stand irgendwann ein stahlend schönes Gehäuse auf meinem Hubtisch.

Nun wurden die Fußleisten wieder montiert.

Die wiedergewonnene Farbe und Struktur des Palisanderfurniers, ist an Schönheit kaum zu übertreffen.

Ich bin schon auf die Augen des Besitzers gespannt, wenn er bald zu Besuch kommt.

Übrigens sind die ramponierten Wangenecken auch wieder schön.

So sah es hier vorher aus.

Mittlerweile läuft auch die Reinigung der bisher verfügbaren Metallteile auf Hochtouren.

Nun widmete ich mich der Kiste Kleinteile, die schon vor der Anlieferung ausgebaut waren.

Hier gab es noch einige zu demontierende Metallteile, aber auch "gehäuserelevante" Sachen.

Der rechte Hebel (Ausl. Prolongement) ist noch original, der des Grand Jeu (links) eher nicht.

Die DE-Hebel wurden von ihren zerschlissenen Polstern, der Rest von Metallteilen befreit. Als nächstes muss erst einmal der GJ-Hackenhebel rekonstruiert werden.