Diesmal gibt es Titz pur. Die neuen Schöpfer wurden verschlossen ...
... und mit passendem Papier beleimt.
Die Schöpfventile sowie die umlaufenden Dichtungen wurden erneuert.
Dann konnten die Schöpfer verschlossen werden.
Hier liegen sie zur Probe schon mal im Gehäuse.
Der Windkasten samt Magazinbalg musste noch gereinigt werden
Hier waren die Zwickel noch bestens erhalten.
Mit den Reinigungsarbeiten wurden auch die Reste der aufgeleimten
Dichtung entfernt.
Frisch zusammengesetzt, konnte die Balganlage nun zurück ins Gehäuse
geschoben werden.
Je 5 starke Schrauben pro Seite halten die Balganlage an ihrem Platz.
Sie müssen dem Pressdruck widerstehen, welcher bei zugeklappter Lade
auf den Dichtungen lastet.
Ein schöner Rücken ...
Da die Mechanikteile alle schon sauber und überarbeitet waren, ging
der Einbau zügig von der Hand.
Vor dem Aufleimen der neuen Fangventile, wurden die darunterliegenden
Schraubenköpfe mit Papier abgedeckt. So verhindert man Korrosion an
den Schrauben.
Mit dem Einsetzen des Trennsteges, waren die Arbeiten hier vorerst
abgeschlossen.
Nun kam die Doppelexpression zur Demontage.
Die DE war zuletzt so reguliert, dass das Einlassventil nur minimal
öffnen konnte. Daher auch die dicken Schmutzspuren ringsum.
Ansich gibt es an dieser DE keine großen Probleme. Sogar die Bälge
sind noch einwandfrei.
Allerlei Kleinkram musste gereinigt werden.
Neben zwei offenen Verleimungen, mussten auch einige Achsungen neu
ausgetucht werden.
Nach der Montage und optischen Regulierung, sieht alles schon ganz
prima aus.
Blick auf die Doppelexpression.
Nun ging es an die Überarbeitung des Registerbrettes.
Die Dichtwülste gibt es nicht mehr, ein paar Federn sind
"individuell" geformt (ganz rechts), und grober Schmutz überall.
Die Unterseite sieht dagegen richtig propper aus, von den umlaufenden
Kartonaufdoppelungen einmal abgesehen.
Bis alles demontiert war, zog fast ein ganzer Tag ins Land.
Nun konnte alles gereinigt werden.
Auch die Unterseite ist nun "blank".
Bis auf den Schmutz, sind die Registerventile in gutem Zustand.
Hier liegen nur Teile des Registerbrettes!
Die Außlassventile wurden schon einmal verschlimmbessert.
Gottlob wurden die zusätzlichen Leder nur punktuell aufgeleimt, so
konnte alles rückgängig gemacht und das alte Leder erhalten werden.
Auch die Achsen wurden alle überprüft, schließlich müssen die Ventile
"frei" fallen können.
Und noch so eine Miniarbeit, die Rollen der Registerumlenkungen waren
alle fest.
Zwar sehen die Rollen so aus, als wären sie aus Metall, sie sind aber
aus Weißbuche!