aktueller Stand: 17.04.2026
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Trayser, Stuttgart, Bj.1868
Beim Trayser waren die neuen Schildchen nun fertig, so konnte der
Austausch angegangen werden.
Die "alten" Schildchen hatte ich vor gut 10 Jahren aus Fotopapier
angefertigt.
Da ich sie damals nicht eingeleimt, sondern nur gesteckt hatte, war
der Ausbau kein Problem.
Mancher Knopf musste angepasst werden, aber nach rund einem Tag war
der Austausch erledigt. Aber fehlt da nicht eines?
Richtig! Die Schildchen sehen nicht nur original aus, beim
Herunterfallen gehen sie auch genauso kaputt.
Die heil gebliebenen Schildchen sehen aber sehr überzeugend aus.
Nicht nur die Schrift, auch die Größe und Wölbung passt.
Gut eine Woche später hat es dann auch mit der Expression geklappt.
Rechts daneben sieht man eines der beiden erhaltenen Schildchen.
Nach dem Einbau war nun auch dieser Punkt abgeschlossen.
Mit dem Ergebnis bin ich mehr als glücklich.
Nächste Woche wird die Stimmung nochmals kontrolliert, dann kann das
Instrument vermietet/verkauf werden.
J. Titz, Löwenberg, Bj.1906
Beim Titz war das Gehäuse außen schon weit fortgeschritten, nun ging
es an die inneren Werte.
Als erstes stand der Austausch der DE-Führung auf dem Plan.
Dann wurde ein neuer Hackenhebel angefertigt, welcher nach dem Beizen
schon sehr "echt" aussah.
Nach dem Trocknen erfolgte die Oberflächenbehandlung.
Die gereinigten Metallteile der Trittscharniere wurden wieder
montiert ...
... und die Aulösung des Prolongements fit gemacht.
Nun konnten die beiden Hebel montiert werden.
Alt (li) und neu (re) sind nicht zu unterscheiden.
Auch die Trittrahmen wurden wieder komplettiert ...
... und anschließend eingesetzt.
Somit wäre das Gehäuse bereit für den Einbau des Balges.
Bis der aber wieder an seinen Platz kann, dauert es noch ein wenig.
Erst einmal wurden die gereinigten Holzteile verputzt.
Nun konnten die Leinen- und Lederbänder vorbereitet werden.
Hier sieht man, wie die Leinenbänder die Holzfalten auf dem
Schöpferrahmen fixieren.
Als nächstes wurden die Scharniere mit Lederbänder überzogen.
Anschließend folgte die Fixierung der Schöpfer auf der Trägerplatte.
Jetzt konnten die Falten auf der Platte scharniert und mit Leder
überleimt werden.