aktueller Stand vom 04.07.2026
---------- ----------J. Titz, Löwenberg, Bj.1906
Zwischendurch wurden die restlichen Gehäuseteile auf Schäden überprüft. Nur diese beiden Teile waren unversehrt.
Am Rest gab es mal größere, mal kleinere Schäden, wie hier eine abgesplittere und mit Kitt aufgefütterte Kante.
Ein "dickes Brett" war die Rückwandklappe. Fermutlich ist sie einmal zu Boden gestürzt, den 2 der 4 Längskanten waren über die komplette Länge massiv beschädigt.
Zuerst mussten die losen Partien an der Fläche repariert werden (vorheriges Bild), bevor dann die Kante gerichtet werden konnte.
Stellvertretend für die vielen kleineren Schäden, sieht man hier die Reparatur einer abgerissenen Profilleiste.
... und anschließend ein neues Stück aufgeleimt, welches zum Schluß in Form gebracht wurde. Die farbliche Anpassung folgt noch.
Als nächstes müssen Risse ausgefräst und ausgespant, und die Ventilschlitze vom überschüssigen Leim befreit werden.
V. Mustel, Paris, Bj.1923
Zuerst mussten Pedal- und Manualwerk vereint werden, doch schon der Padalboden zeigte starke Feuchtigkeitsschäden.
Allein dieses "Trum" von der Senkrechten in die Waagrechte zu bringen, ist für eine Einzelperson eine Herausforderung und geht nur mit technischer Unterstützung (Kran).
Zwei Bolzen fixieren das Pedal am Manualwerk, der Windanschluss geschieht über zwei Kanalstutzen welche durch Federn angepresst werden.
Der Test des Manualwerkes verlief relativ erfreulich, solange man das Pumpen selbst übernahm. Wie man sieht, wurde die originale Windversorgung durch ein Schleuderwindgebläse ersetzt.
Allerdings war vom Motorwind NICHTS zu spüren, weder im Maual wie auch im Pedal. Hier ein Blick auf die Motormanschette, welche zum Magazinbalg führt. Eher ungünstig!
Anders als üblich, liegen Falten und Platte hier "im Wind", werden also vom umgebenden Druck zusammengepresst (deshalb sitzen die Federn "innen"). Da der Podiumsboden (= Windkasten) aber Auflöungserscheinungen zeigte, war kein Druckaufbau möglich.
Beide Spiele verfügen über ein Percussion, wodurch die schleppende Ansprache großer Zungen vermieden wird.
Das kommt Ihnen bekannt vor? Was aussieht wie eine halbe Doppelexpression, fungiert hier als automatische Sourdine, also eine druckabhängige Windregulierung.
Eine Etage darunter sah es dann SO aus. Das feuchte Holz hatte massenhaft Holzwürmer und anderes Getier angelockt.
Weiter ging es mit der Besichtigung des Manualwerkes. Hier hat man einen Blick auf die Unterseite des II. Manuals samt Manualkoppel.
Darunter verbarg sich die Doppelexpression, welche bei zweimanualigen Werken nicht in Bass/Diskant, sondern in I./II. Manual geteilt ist.
Die Arbeiten beginnen vorr. im Herbst.
Anhänger, Bj. 2000
Da ich verm. nächstes Jahr auf ein anderes Zugfahrzeug umsteige, welches eine geringere Anhängelast hat, steht ab sofort dieser Anhänger zum Verkauf.
Zwischendurch musste er auch als mobiles Lager herhalten, wenn es in der Werkstatt mal wieder zu eng wurde.


















