Orgel- und
Harmoniumwerkstatt
Thomas Reilich
Aktuelle Projekte

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Um einen vergessenen Schatz zu bergen, suche ich Kontakt zu Besitzern des Hörügel-Modelles "Maestrale".

Bitte melden unter: harmoniumwerkstatt.reilich@gmail.com. Selbstverständlich wird alles vertraulich behandelt.

aktueller Stand: 21.01.2022

John Holt, Liverpool, Bj. 1935

Da die Teile von Schröding momentan die Werkstatt vollends ausfüllen, hat das Holt erst einmal Pause.

Schröding, Orgel von J. Müller, Tuntenhausen, Bj. 1869

Im neuen Jahr angekommen, ging es auch schon gleich mit den Stöcken weiter. An den neuen Oberfurnieren wurden die Pfeifenbohrungen ausgebrannt.

Die "Kohleschicht" schützt den Pfeifenfuß vor Gerbstoffen im Holz.

Nun war alles Bereit für die Verleimung der einzelnen Schichten.

re: Ein Test-einbau auf der Lade, verlief zur vollsten Zufriedenheit.

Nach dem Verleimen wurde es spannend - ist alles dicht / fließt der Wind dort, wo er fließen soll? - hat alles wunderbar geklappt!

Die alten Unterfurniere konnten wieder verwendet werden.

Mit der Lade ging es nun auch weiter. Die ehemaligen Dammaufdopplungen aus allerlei Papier und Karton, wurden durch Hartholzplättchen ersetzt.

Die vormals wahllose Verteilung wurde aufgegeben und die Plätchen unmittelbar unter den Stockschrauben platziert.

So können die Stöcke nun exakt und dauerhaft unterlegt werden (bei der endgültigen Montage).

Hier sieht man gut, wie die Stöcke direkt unter den Schrauben unterlegt sind. Notwendig ist das, da früher einmal zusätzliche Dichtungsringe eingebaut wurden.

Nachdem die neuen Stöcke sauber eingepasst waren, wurde die Lade mit den alten Stöcken komplettiert.

Die Raster wurden grob auf Länge geschnitten und stirnseitig eine Holzfeder eingesetzt. Sie trägt zur Stabilität der Raster bei.

Beim ersten Einbau standen Rasterfugen und Passung auf der Agenda.

So muss das aussehen - Rasterfüße wie am Original, Rasterhöhe wie am Original.

Zuletzt wurden noch die Ausschnitte für die davor stehenden Holzpfeifen des Principal 8' angebracht (Mitte).

re: Beim Anblick des Winkels war ich erst etwas erschrocken, aber alle Verleimungen waren offen, sodass sich das Teil in alle Richtungen drücken ließ.

Schön langsam arbeite ich mich nach oben durch. Hier liegt eines der beiden Seitenteile des Mittelturmes, noch ungereinigt.

Sehr gut sieht man hier die Befestigungsspuren der alten Raster. Die rechte Spur ist vom Körperraster des Gedackt 8' + Flauto Dolce 4' (noch vorhanden), die linke war vom Raster der Gamba 8', welches hier wieder befestigt wird.

Die Rahmen wurden vollends zerlegt, gereinigt und wieder neu verleimt. Angesichts der Tatsache, dass die beiden Teile die einzige Stabilisierung des Oberbaus nach vorn und hinten sind, ist Stabilität hier sehr wichtig.

Sauber, stabil und im Winkel - so kann es weiter gehen.

re: Hier stecken die Lisenen schon mal an ihrem Einsatzort. Hätten die Seitenteile des Mittelturmes eine vernünftige Verbindung zur Rückwand, sähe ich kein Problem. Haben sie aber nicht ...

Stabil? Das sind die beiden Mittellisenen der Rückwand, gut 2 Meter lang und nur 23mm stark. Ich bin gespannt ...